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Socket Scanner in grün, blau, weiß, rot und gelb auf farbenfrohem Hintergrund

Scannen Sie noch effizienter! - Ein kleiner Barcode Exkurs

Obwohl sie wegen ihrer Geschwindigkeit und Effizienz weit verbreitet sind, gibt es viele potenzielle Hindernisse, die auftreten können. Es gibt einiges bei einem Barcode-System zu beachten. Denn diese Hindernisse können mit dem richtigen Barcode-System überwunden werden.

Barcodes: Technologie & Entwicklung

Die Grundlage hinter einem Barcodescanner kann komplex sein, lässt sich aber vereinfachen:

Das Barcodelesegerät scannt das gesamte Bild, um einen Barcode zu identifizieren. Nachdem es einen Barcode gescannt hat, entschlüsselt es ihn und präsentiert die ermittelten Informationen. Für diesen Vorgang wird angesichts des breiten Einsatzes mobiler Geräte eine Kamera verwendet.

Welcher Barcode ist der Richtige?

Barcodetyp

Wenn Sie einen Barcode wählen möchten, gibt es viel zu beachten. Zuerst einmal müssen Sie sich mit den verschiedenen Barcodes vertraut machen. So verstehen Sie besser wann diese verwendet werden. Im Allgemeinen gibt es drei verschiedene Arten der Zeichensätze:

Numerisch – enthält nur Zahlen (0-9).
Alphanumerisch – besteht aus Zahlen und alphabetische Zeichen (0-9 und A-Z)
Full ASCII – beinhaltet ein beliebiges ASCII-Zeichen (Wert 0-127)

Die Barcodeauswahl sollte basierend auf der Effizienz gegenüber des Zeichensatzes erfolgen. Dadurch bekommen Sie die beste Geschwindigkeit der Verarbeitung.

1D und 2D Barcodes

1D Barcodes bestehen aus vertikalen schwarzen Linien vor einem rein weißen Hintergrund. Die Linien sind unterschiedlich breit und haben spezifische Lücken, die zu einem bestimmten Muster führen. Diese findet man zum Beispiel bei Lebensmitteln und Büchern.

2D Barcodes bestehen aus quadratischen oder rechteckigen Mustern mit zwei Dimensionen. Auch hier sind die Muster in der Regel schwarz auf einem rein weißen Hintergrund. Sie werden zum Beispiel bei der Warenkennzeichnung oder den Tickets der deutschen Bahn verwendet.

2D Barcodes speichern im Gegensatz zu 1D Barcodes mehr Daten. Jedoch ist der Hauptvorteil von 1D Codes die Geschwindigkeit und die gering benötigte Rechenleistung. Ein gut durchdachter Barcodescanner muss also einen Ausgleich zwischen Geschwindigkeit und Genauigkeit gewährleisten.

Wie sollte der Code eingefügt werden?

Ort

Sie müssen Szenarien durchdenken, in denen man den Scanner verwendet. So können Sie durch die Standortbestimmung des Barcodes die Erkennungsgeschwindigkeit erhöhen. Dadurch kann man Geräte programmieren, nur einen gewissen Bereich zu scannen und auszuwerten. Außerdem sollte der Code an einem Ort sein, wo er nicht so leicht beschädigt wird, zum Beispiel durch angebrachte Heftklammern o.ä.

Ruhige Zone

Ruhige Zone

Eine Ruhezone ist ein leerer Bereich oder Rand an beiden Enden eines Barcodes. Dieser teilt einem Barcodescanner mit, wo der Barcode startet und endet.

Ausrichtung

Natürlich kann auch die Angabe der Richtung, die der Barcode beim Dekodieren hat, die Geschwindigkeit verbessern. Dies liegt daran, dass die Software nicht mehrere Orientierungen berücksichtigen muss.

Anzahl pro Seite

Wenn Sie zum Beispiel ein Dokument mit acht Seiten haben, aber nur auf Seite 5 und 8 ein Barcode ist, sollte Ihre Software in der Lage sein dies zu erkennen. Sie brauchen also bestimmte Parameter, die festlegen, wie viele Barcodes auf einer Seite vorhanden sind.

Was muss man noch beachten?

Multi-Threading

Multi-Threading bezeichnet die Ausführung mehrerer Threads innerhalb einer Aufgabe. Dies ist ebenfalls wichtig für die Geschwindigkeit, da so mehrere Threads in einem Vorgang erfasst werden.

Auflösung

Die Qualität des Barcodebildes ist entscheidend. Denn durch einen schlecht verarbeiteten Code kann der Scanner die Pixel nicht mehr richtig erfassen und das Ergebnis so verfälschen. Das heißt je höher die Auflösung, desto besser.

Beschädigung

Beschädigter Barcode

Bei einem Scanner sollten Sie auch darauf achten, wie gut er mit beschädigten Codes umgehen kann. Dennoch können Sie Ihrem Scanner ein wenig auf die Sprünge helfen:

  • Erweiterung – fügt Pixel zu den Grenzen von Objekten in einem Bild hinzu
  • Binarisierung – wandelt Bilder in schwarz-weiß um und hinterlässt nur zwei Ebenen, was eine einfachere Unterscheidung ermöglicht
  • Entwirren – erkennt, ob ein Pixel die Farbe hat, die erhaben soll oder ob es sich um Rauschen handelt, das während einer Bildaufnahme entsteht
  • Glättung -Verdunklung beschädigter Codes mit intelligenter Software

Position

Wenn ein Barcode verzerrt ist, liegt das meist an dem Winkel, in dem er sich befindet. Dadurch können die einzelnen Zeilen eines Barcodes dicker oder dünner erscheinen. Die Verzerrung als aufzuheben, kann es die Qualität sogar verschlimmern. Aber wie bei allen anderen hier genannten Hindernissen kann man Vorverarbeitungsfunktionen verwenden. Hier muss man ein SDK verwenden, um Barcodes automatisch zu verzerren und gleichzeitig ihre Erkennungsgenauigkeit zu maximieren.

Distanz

Scanning

Für Barcodes ist der Scanabstand wichtig, da er die Barcode-Erkennung beeinflussen kann, indem Sie scannen können. Scannt man zu nah an einem Code, verschwimmt er und wird nicht richtig gelesen. Das heißt je größer die Scan-Distanz, desto optimaler die Geschwindigkeit.