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Smart Meter Zähler an Wand

Wir haben was gegen Stromfresser!

Die Strompreise kennen derzeit nur eine Richtung: Nach oben. Lag der Preis für eine Kilowattstunde Strom 2021 noch bei knapp 32 Cent, wurde im April 2022 bereits ein Anstieg auf 37 Cent beobachtet.

Zwischen Juli und September 2022 wurde auf dem Day-Ahead-Markt – dem Markt für kurzfristigen Strom an der Strombörse – eine Verdoppelung des Preises für eine Megawattstunde Strom aufgerufen. Hier stieg der Preis von einst 240 auf mehr als 500 Euro. Umgerechnet bedeutet dies einen Anstieg der Stromkosten auf 50 Cent pro Kilowattstunde. Dieser Preis ist vor allem für die Unternehmen relevant, die kurzfristig Strom an der Börse nachkaufen müssen, wenn in Lieferverträgen vereinbarte Bestellmengen nicht ausreichen. Die aktuell enorm steigenden Strompreise werden sich Experten zufolge erst in ein bis zwei Jahren auf die Stromtarife der Verbraucher durchschlagen. Auch wenn die Bundesregierung derzeit Strompreisbremsen verhandelt, steht eines bereits jetzt schon fest: Stromfresser in Unternehmen und Dienstleistungsgebäuden müssen nachhaltig beseitigt werden. Ein nachhaltiger, sparsamer Umgang mit Ressourcen und Energie wird zum Schlüsselfaktor werden, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Mit digitaler Sensorik lassen sich Stromfresser im Unternehmen erkennen und Stromkosten dauerhaft senken. Erfahren Sie in diesem Beitrag, mit welchen intelligenten Lösungen wir Unternehmen auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützen.

Wenn vergessene Geräte die Stromkosten nach oben treiben

Büro mit Meeting Tisch und Stühlen

In so gut wie jedem Unternehmen oder Dienstleistungsgebäude verstecken sich Geräte, die ungewollt die Stromkosten nach oben treiben. Ein Beispiel hierfür ist die laufende Klimaanlage, die einen ungenutzten Raum in den Sommermonaten kühlt. Auch Rechner an Arbeitsplätzen, die nach Feierabend im Standby verbleiben, verbrauchen unnötigerweise Strom. Die Kühlmittelpumpe an der Werkzeugmaschine, die nach Schichtende nicht abgeschaltet wird, das vergessene Licht in den Sanitärräumen oder auch der Kaffeevollautomat im Pausenraum: zahlreiche kleine und kleinste Geräte arbeiten viel zu häufig auch dann, wenn es nicht notwendig ist. Das Problem: Die zahlreichen und in der Regel weit verteilten Verbrauchsstellen lassen sich manuell nur mit erhöhtem – und damit unwirtschaftlichem – Aufwand überwachen. Die Lösung hier heißt Smart Metering. Durch digitale LoRaWAN Sensoren wie dem TRIPHAS’O von nke Watteco wird die Fernablesung von Stromverbräuchen möglich. Die Sensoren erfassen die durchschnittliche oder momentane Leistung von Geräten durch die regelmäßige Messung von Wirk- und Blindenergie und bieten so eine hervorragende Datengrundlage für die Analyse von Verbräuchen. Auffällige Verbrauchsänderungen werden genauso sichtbar wie Verbräuche, die in Zeiträumen stattfinden, an dem das Unternehmen bereits im Feierabend oder im Wochenende ist.

Das Geld nicht zum Fenster rauswerfen

Nicht nur der hohe Strompreis setzt Unternehmen und Privathaushalte unter Druck, auch die Gaspreise gehen aktuell durch die Decke. Entsprechend hoch werden die Heizkosten für den nahenden Winter ausfallen. In vielen Büros und Produktionshallen wird immer noch viel zu sorglos mit der Ressource Wärme umgegangen. Zu den wohl am weitesten verbreiteten Fehlverhalten am Arbeitsplatz gehört das Lüften bei gekipptem Fenster und angestellter Heizung. Die Wärme wird hierbei nahezu komplett ungenutzt durch das offene Fenster ins Freie befördert. Das Problem: Auch wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Energieverschwendung bewusst ist, wird es nur in wenigen Ausnahmefällen zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung kommen. Auch hier haben wir eine digitale Lösung für das Smart Building der Zukunft. Kleine Raumsensoren, die direkt an den Fensterflügeln installiert werden, erkennen, wenn ein Fenster geöffnet wird. Durch eine entsprechende Konfiguration und Kommunikation mit den Thermostaten an den Heizkörpern lassen sich diese bei geöffnetem Fenster herunterregeln. Wird das Fenster wieder geschlossen, erhalten die Thermostate einen entsprechenden Befehl und öffnen das Heizungsventil wieder – der Raum wird aufgeheizt. Die smarten LoRaWAN Sensoren können nicht nur für das Monitoring von Fenstern und Türen eingesetzt werden, sondern erkennen darüber hinaus auch die Luftfeuchte oder Wasserlecks. Das erweitert die Einsatzbereich der Sensoren nochmal deutlich – beispielsweise als Schutz vor Leckagen an Spülmaschinen oder Kühlmittelanlagen. Übernormale Verbräuche von Wasser werden so zuverlässig aufgedeckt und teure Folgeschäden vermieden.

Spitzenlastmanagement: Teure Lastspitzen erkennen und Energiekosten senken

ime mobile solutions Smart Building Dashboard

Ein umfassendes Lastmanagement wird bereits heute in vielen industriellen und gewerblichen Unternehmen eingesetzt, um teure Lastspitzen zu erkennen und in der Folge zu reduzieren. Denn beim gewerblichen Strombezug wird neben dem Arbeitspreis für die bezogene Energie ab einer bestimmten Höhe zusätzlich ein Leistungsentgelt fällig, dass in Abhängigkeit von der maximal bezogenen Leistung gezahlt werden muss. Oder anders gesagt: Lastspitzen machen den Betrieb von Maschinen und Anlagen teuer. Wird die betrieblich benötigte Maximalleistung verringert, kann der Leistungspreis reduziert werden. Hinzu kommt, dass im Zuge der Umstellung auf erneuerbare Energien die Stromnachfrage an die Erzeugersituation angepasst werden muss. Es sind flexible Lösungen auf Unternehmensseite gefordert, die die nachgefragten Lasten einerseits dynamisch anpassen und andererseits den Gesamtenergieverbrauch reduzieren können. Wir bieten leistungsstarke, digitale Lösungsansätze, um Spitzenlasten zu erkennen, Verbräuche unternehmensweit zentralisiert zu erfassen und entsprechend flexibel die Spitzenlast managen zu können. Mit Impuls-Transceivern lassen sich Impulse von Stromzählern messen und über das LoRaWAN-Netz auslesen. Für eine zuverlässige Signalmessung auch in anspruchsvollen Umgebungen bieten wir spezielle Antennen, die die Funktion von Smart Meter auch in Schaltschränken, im Keller oder in Produktionshallen sicherstellen. Die gewonnenen Daten lassen sich zentral speichern, analysieren und visualisieren. Ein leistungsstarkes, zukunftssicheres Lastmanagement kann so mit wenig Aufwand auch in komplexen Unternehmensstrukturen realisiert werden.

SCHNELL DAS RICHTIGE FINDEN UND EINSETZEN.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich zu den Möglichkeiten, die wir mit den Lösungen im Bereich Smart Metering für Sie bereithalten. Wenn auch Sie Ihr Unternehmen zu einem Smart Building transformieren möchten, dann nehmen Sie doch gleich einmal Kontakt mit uns auf!